Kredit aufstocken in der Schweiz so geht es richtig
Wenn plötzlich unvorhergesehene Kosten anfallen, ist der erste Impuls oft: Einfach den bestehenden Kredit aufstocken. Das klingt nach einer schnellen, unkomplizierten Lösung, um wieder flüssig zu sein, ohne sich durch den Papierkram für einen komplett neuen Vertrag kämpfen zu müssen. Aber Vorsicht – der bequemste Weg ist nicht immer der beste oder günstigste.
Wann lohnt sich eine Kreditaufstockung wirklich?
Das Leben hält sich selten an Finanzpläne. Eine kaputte Heizung, eine dringende Autoreparatur oder eine unaufschiebbare Sanierung können ein Loch ins Budget reissen. Wenn Sie schnell zusätzliches Geld benötigen, haben Sie im Grunde drei Möglichkeiten. Welche davon für Sie die richtige ist, hängt stark von Ihrer persönlichen Situation und den aktuellen Zinskonditionen ab.

Ihre Optionen im direkten Vergleich
Um an mehr Geld zu kommen, stehen Ihnen im Wesentlichen drei Wege offen:
- Direkte Aufstockung: Sie fragen bei Ihrer aktuellen Bank nach einem höheren Kreditbetrag. Das geht meist am schnellsten, weil die Bank Sie und Ihre Finanzen bereits kennt.
- Umschuldung mit Erhöhung: Sie lösen Ihren alten Kredit komplett ab, indem Sie bei einer anderen Bank einen neuen, höheren Kredit aufnehmen. Der neue Kredit deckt die alte Restschuld ab und zahlt Ihnen den zusätzlichen Wunschbetrag aus.
- Aufnahme eines zweiten Kredits: Der bestehende Kredit läuft einfach weiter, und für den neuen Bedarf schliessen Sie einen komplett eigenständigen, zweiten Kreditvertrag ab.
Am Ende des Tages ist fast immer der Zinssatz das Zünglein an der Waage. Eine schnelle Aufstockung bei der Hausbank ist zwar bequem, aber die Konditionen sind selten die besten, die der Markt zu bieten hat.
Merken Sie sich: Eine Aufstockung ist nur dann ein guter Deal, wenn die neuen Konditionen – also der Zinssatz für den gesamten Betrag – besser oder mindestens genauso gut sind wie bei Ihrem aktuellen Vertrag. Sonst zahlen Sie unterm Strich drauf.
Warum der Zinsvergleich so entscheidend ist
Gerade bei Konsumkrediten, wie zum Beispiel für ein Auto, sind die Zinsunterschiede enorm. Während der Durchschnitt in der Schweiz laut Prognosen bei rund 8 Prozent liegt, variieren die Angebote der Banken stark, je nach Ihrer Bonität und Verhandlungsgeschick. Schon ein kleiner Zinsunterschied von wenigen Prozentpunkten kann über die gesamte Laufzeit eine Ersparnis von mehreren hundert oder sogar tausend Franken ausmachen.
Ein direkter Vergleich der drei Hauptmethoden, um Ihren Kreditrahmen zu erweitern, hilft bei der schnellen Entscheidungsfindung.
Kredit aufstocken oder Alternative wählen: ein Überblick
| Option | Vorteile | Nachteile | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Aufstockung | Schnell und unkompliziert, da die Bank Ihre Daten bereits hat. | Oft nicht die besten Zinskonditionen, da der Wettbewerb fehlt. Der neue Zins gilt für die Gesamtsumme. | Kleine Beträge und wenn es extrem schnell gehen muss. |
| Umschuldung | Chance auf deutlich bessere Zinsen. Nur noch eine Rate zu verwalten. | Etwas mehr Aufwand (neuer Antrag, Bonitätsprüfung). Kann bei vorzeitiger Ablösung des alten Kredits Kosten verursachen. | Höheren Kapitalbedarf, wenn die aktuellen Zinsen niedriger sind als beim alten Vertrag. |
| Zweiter Kredit | Der alte, günstige Kreditvertrag bleibt unberührt. | Zwei Raten, zwei Verträge. Der zweite Kredit ist oft teurer, da das Ausfallrisiko für die Bank steigt. | Wenn der bestehende Kredit extrem gute Konditionen hat, die Sie nicht aufgeben wollen. |
Jede dieser Optionen hat ihre Berechtigung. Die Umschuldung ist jedoch häufig der finanziell klügste Weg, wenn Sie ohnehin einen grösseren Betrag benötigen.
Welcher Weg passt zu Ihrer Situation?
Stellen wir uns ein konkretes Beispiel vor: Sie brauchen zusätzlich 15.000 Franken für eine energetische Sanierung. Eine Aufstockung bei Ihrer Hausbank wäre der einfachste Anruf. Doch was, wenn eine andere Bank Ihnen für eine Umschuldung einen deutlich besseren Zinssatz anbietet? Es ist gut möglich, dass Ihre monatliche Rate trotz der höheren Gesamtsumme sinkt. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, erfahren Sie in unserem detaillierten Ratgeber, der erklärt, wann eine Kreditumschuldung sinnvoll ist.
Die Aufnahme eines zweiten Kredits ist hingegen oft die teuerste Variante. Sie jonglieren dann mit zwei Raten, und der zweite Kredit wird meist zu schlechteren Konditionen vergeben, weil Ihr monatliches Budget bereits durch den ersten Kredit belastet ist.
Was Banken sehen wollen, bevor sie Ihren Kredit aufstocken
Eine Krediterhöhung ist leider kein Selbstläufer. Man könnte meinen, weil man schon Kunde ist, ginge es einfacher, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Banken schauen bei einer Aufstockung genauso kritisch hin wie beim allerersten Antrag. Im Grunde dreht sich alles um eine einzige Frage: Passt die neue, höhere Rate wirklich entspannt in Ihr Budget? Dafür wird Ihre gesamte finanzielle Situation noch einmal komplett durchleuchtet.
Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist Ihre Bonität. Sie ist das Fundament, auf dem jede Kreditentscheidung steht. Eine gute Bonität ist für die Bank das Signal, dass Sie Ihr Geld zuverlässig zurückzahlen. Das bedeutet mehr als nur pünktliche Raten – auch ein stabiles Umfeld ohne ständige Job- oder Wohnungswechsel spielt eine grosse Rolle.
Natürlich muss auch das Einkommen stimmen. Es sollte nicht nur regelmässig und aus einer unbefristeten Anstellung stammen, sondern auch hoch genug sein, um die zusätzliche Belastung locker wegzustecken.
Die drei Säulen Ihrer Kreditwürdigkeit
Bei der Prüfung Ihrer finanziellen Verhältnisse konzentrieren sich die Banken auf drei entscheidende Bereiche. Nur wenn hier überall grünes Licht leuchtet, stehen die Chancen für eine Aufstockung wirklich gut.
- Ein solides Einkommen: Ein fester, unbefristeter Arbeitsvertrag ist praktisch Pflicht. Am besten haben Sie auch die Probezeit schon hinter sich. Wer selbstständig ist, hat es oft schwerer – hier wollen die Banken meist eine längere Erfolgsgeschichte sehen, bevor sie zustimmen.
- Eine makellose Zahlungsmoral: Das ist die einfachste Regel. Der bestehende Kredit muss immer pünktlich und vollständig bezahlt worden sein. Jede kleinste Verzögerung ist eine rote Flagge für die Bank.
- Ein sauberer ZEK-Auszug: Bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) läuft alles zusammen – Kredite, Leasingverträge, Kreditkarten. Negative Codes, etwa durch abgelehnte Anfragen oder gemeldete Zahlungsprobleme, machen eine Aufstockung so gut wie unmöglich.
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Bevor Sie den Antrag stellen, verschaffen Sie sich etwas Luft. Eine ungenutzte Kreditkarte zu kündigen, kann zum Beispiel schon einen kleinen, aber feinen Unterschied machen. In den Augen der Bank erhöht das Ihren finanziellen Spielraum.
Ein typischer Fall: Herr Meier und die unerwartete Zahnarztrechnung
Stellen wir uns Herrn Meier vor: ein Angestellter, fest im Job, mit einem stabilen Einkommen. Er zahlt seit zwei Jahren einen Kredit ab, immer pünktlich. Jetzt flattert eine hohe Zahnarztrechnung ins Haus – er braucht plötzlich zusätzliche 5.000 Franken.
Um seinen bestehenden Kredit aufzustocken, muss er der Bank beweisen, dass die höhere Rate für ihn kein Problem darstellt.
Welche Unterlagen die Bank jetzt sehen will
Die Bank wird von Herrn Meier aktuelle Dokumente verlangen, um seine Situation neu zu bewerten. Im Normalfall sind das:
- Die letzten Lohnabrechnungen: In der Regel die letzten drei, um das aktuelle Einkommen zu belegen.
- Kopie eines Ausweises: Eine gültige ID oder der Ausländerausweis zur Identifikation.
- Der aktuelle ZEK-Auszug: Den holt sich die Bank zwar selbst, aber es ist immer schlau, vorab eine Eigenauskunft einzuholen. So gibt es keine bösen Überraschungen.
Herr Meier hat Glück im Unglück. Sein Gehalt wurde erst kürzlich erhöht und er hat sonst keine weiteren Schulden. Seine Chancen auf eine schnelle und unkomplizierte Zusage stehen also sehr gut. Entscheidend ist immer, dass man genau weiss, wie viel Spielraum das eigene Budget hergibt. Unser Ratgeber zeigt Ihnen, wie viel Kredit Sie sich leisten können, und hilft Ihnen dabei, sich optimal vorzubereiten.
Wie läuft eine Kreditaufstockung in der Praxis ab?
Sie brauchen mehr finanziellen Spielraum und haben entschieden, Ihren bestehenden Kredit aufzustocken? Sehr gut. Der Weg dorthin ist eigentlich recht unkompliziert, wenn man weiss, worauf es ankommt. Ich zeige Ihnen hier Schritt für Schritt, wie der Prozess in der Praxis aussieht – von der ersten Überlegung bis das Geld auf Ihrem Konto ist.
Der allererste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer Finanzen. Überlegen Sie genau: Wie viel Geld benötige ich wirklich? Es ist immer klug, einen kleinen Puffer für unerwartete Ausgaben einzuplanen, aber blähen Sie den Betrag nicht künstlich auf. Denken Sie daran, jede Erhöhung Ihres Kredits wirkt sich direkt auf Ihre monatliche Rate und die Gesamtkosten aus.
Wenn die Summe feststeht, geht es an die Vorbereitung. Und hier habe ich einen Tipp aus Erfahrung: Sammeln Sie alle nötigen Unterlagen, bevor Sie den ersten Antrag stellen. Das beschleunigt den gesamten Vorgang enorm.
Welche Unterlagen müssen Sie bereithalten?
Eine lückenlose und ordentliche Dokumentation ist die halbe Miete. Wenn Sie alles griffbereit haben, kann die Bank Ihre Anfrage viel schneller bearbeiten. Normalerweise werden folgende Dokumente benötigt:
- Ihre letzten drei Lohnabrechnungen: Das ist der Standardnachweis für Ihr aktuelles Einkommen.
- Ein Identitätsnachweis: Hier reicht eine Kopie Ihrer ID oder Ihres Ausländerausweises.
- Ihr Mietvertrag: Falls Sie zur Miete wohnen, dient dieser als Beleg für Ihre monatlichen Fixkosten.
- Nachweis der Krankenkasse: Auch die aktuelle Police hilft der Bank, sich ein Bild von Ihren festen Ausgaben zu machen.
Mit diesem Stapel an Unterlagen sind Sie bestens gewappnet für den entscheidenden Schritt: das Einholen und Vergleichen von Angeboten. Hier entscheidet sich, wie gut Ihr Deal am Ende wirklich wird.
Dieses Diagramm fasst die Kernpunkte zusammen, die jede Bank bei einer Kreditanfrage prüft:

Man sieht deutlich: Ein stabiles Fundament aus diesen drei Säulen – Bonität, Einkommen und vollständige Dokumente – ist das A und O für eine Zusage.
Angebote einholen und clever vergleichen
Klar, der einfachste Weg führt oft direkt zur eigenen Hausbank. Das mag schnell gehen, ist aber nur selten die günstigste Option. Ihre Bank weiss, dass Sie den bequemen Weg bevorzugen, und hat daher wenig Anreiz, Ihnen absolute Top-Konditionen anzubieten.
Die deutlich klügere Alternative? Schauen Sie sich am Markt um. Genau hier kommen unabhängige Vermittler wie wir von credXperts ins Spiel. Wir nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Mit nur einer einzigen Anfrage von Ihnen vergleichen wir die Angebote verschiedener Banken und finden die für Sie optimale Lösung. Das spart Ihnen nicht nur eine Menge Zeit, sondern vor allem bares Geld.
Die Zinsunterschiede können nämlich erheblich sein. Zwischen dem besten und dem schlechtesten Angebot am Markt liegen oft bis zu 3 Prozentpunkte. Bei einer Aufstockung um 10'000 CHF mit einer Laufzeit von 48 Monaten kann das schnell eine Ersparnis von über 600 CHF ausmachen. Ein Betrag, den man sicher besser gebrauchen kann.
Mein persönlicher Tipp: Nehmen Sie niemals das erstbeste Angebot blind an. Genauso wenig sollten Sie es vorschnell ablehnen. Nehmen Sie sich die Zeit, den neuen Vertrag in Ruhe zu prüfen. Achten Sie dabei ganz besonders auf den effektiven Jahreszins, die Gesamtkosten und ob flexible Sondertilgungen möglich sind.
Haben Sie das passende Angebot gefunden und den Antrag eingereicht, führt die Bank eine finale Prüfung durch. Ist alles genehmigt und der Vertrag unterschrieben, beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen. Gleich danach wird der zusätzliche Betrag auf Ihr Konto überwiesen. Wenn Sie genauer wissen möchten, wie lange diese letzten Schritte dauern, schauen Sie sich unseren Artikel zur Dauer einer Kreditauszahlung an.
So vermeiden Sie Kostenfallen bei der Kreditaufstockung
Eine Krediterhöhung klingt erstmal unkompliziert: Mehr Geld von der Bank, die Rate wird angepasst, fertig. Aber genau hier lohnt es sich, ins Kleingedruckte zu schauen. In der Praxis lauern nämlich oft unerwartete Kosten und Zinsfallen, die den aufgestockten Kredit am Ende deutlich teurer machen als gedacht.
Das grösste Risiko versteckt sich meist im neuen Zinssatz. Viele gehen fälschlicherweise davon aus, dass ihr alter, vielleicht sehr guter Zinssatz einfach für den Gesamtbetrag weiterläuft. Die Realität sieht oft anders aus: Die Bank rechnet neu, und das Ergebnis ist nicht immer zum Vorteil des Kunden.

Das Dilemma mit dem Mischzinssatz
Wenn Sie Ihren bestehenden Kredit erhöhen, bildet die Bank in den meisten Fällen einen sogenannten Mischzinssatz. Dieser neue Zins gilt dann für die komplette Kreditsumme – also für Ihre bestehende Restschuld plus den neuen Betrag. Das kann ein echter Nachteil sein, vor allem, wenn die Zinsen am Markt seit Ihrem ursprünglichen Vertragsabschluss gestiegen sind.
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie haben eine Restschuld von 10.000 CHF zu einem super Zinssatz von 4,9 %. Jetzt benötigen Sie zusätzlich 15.000 CHF. Für diesen neuen Betrag bietet Ihnen die Bank aufgrund der aktuellen Marktlage einen Zinssatz von 7,9 %.
Der Trugschluss ist zu denken, dass nur die neuen 15.000 CHF höher verzinst werden. In der Praxis passiert oft etwas anderes:
- Die Bank berechnet einen Mischzins für die gesamten 25.000 CHF, der zum Beispiel bei 6,8 % liegt.
- Das Ergebnis? Sie zahlen plötzlich auch für Ihre alten 10.000 CHF fast zwei Prozentpunkte mehr Zinsen als vorher. Das summiert sich über die Jahre.
Transparenz ist das A und O: Haken Sie nach und lassen Sie sich von Ihrer Bank genau erklären, wie der neue Zinssatz zustande kommt. Ein seriöser Kreditberater wird Ihnen die Berechnungsgrundlage offenlegen und auch aufzeigen, ob eine Umschuldung vielleicht die bessere Alternative wäre.
Zwei Beispiele aus dem echten Leben
Um das Ganze greifbarer zu machen, schauen wir uns zwei typische Fälle an.
Fall 1: Der ungünstige Mischzins
- Bestehende Restschuld: 10.000 CHF zu 4,9 %
- Gewünschte Aufstockung: 15.000 CHF
- Angebot der Bank: Ein neuer Mischzins von 6,8 % für die gesamten 25.000 CHF.
Hier wird es teuer, denn der gute alte Zinssatz ist weg. Eine komplette Umschuldung zu einer anderen Bank, die Ihnen für die 25.000 CHF vielleicht einen durchgehenden Zinssatz von 5,9 % anbietet, wäre hier die deutlich schlauere und günstigere Lösung gewesen.
Fall 2: Wenn sich eine bessere Bonität auszahlt
- Bestehende Restschuld: 10.000 CHF zu 7,5 % (damals war Ihre Bonität nicht optimal)
- Gewünschte Aufstockung: 15.000 CHF
- Neues Angebot: Ein Zinssatz von 5,5 % für die gesamten 25.000 CHF.
In diesem Fall ist die Aufstockung ein Volltreffer. Dank einer Gehaltserhöhung oder weil alte Verbindlichkeiten getilgt wurden, hat sich Ihre Bonität verbessert. Sie profitieren von einem niedrigeren Gesamtzins, der Ihre monatliche Belastung im Verhältnis sogar senken kann. Hier lohnt es sich, die eigene Situation neu bewerten zu lassen.
Augen auf bei Gebühren und Laufzeit
Neben dem Zins gibt es noch andere Posten, die man schnell übersieht. Manche Banken verlangen Bearbeitungsgebühren für die Vertragsanpassung. Fragen Sie ganz direkt, ob solche Kosten anfallen und wie hoch sie sind.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Laufzeit. Banken schlagen oft vor, die Laufzeit zu verlängern, um die monatliche Rate möglichst klein zu halten. Das klingt im ersten Moment verlockend, bedeutet aber unterm Strich: Sie zahlen länger Zinsen, und die Gesamtkosten des Kredits steigen dadurch massiv. Überlegen Sie immer, ob Ihr Budget nicht doch eine kürzere Laufzeit mit einer etwas höheren Rate hergibt – langfristig sparen Sie damit richtig Geld.
Zusätzlichen Schutz in unvorhergesehenen Situationen kann eine Restschuldversicherung bieten. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was eine Restschuldversicherung ist und wann sie wirklich sinnvoll ist.
Wie ein Kreditvermittler den Aufstockungsprozess optimiert
Sich allein durch den Dschungel der Kreditangebote zu kämpfen, kann schnell frustrierend werden. Wer hat schon die Zeit und die Nerven, unzählige Banken zu kontaktieren und immer wieder dieselben Formulare auszufüllen? Genau hier kommt ein spezialisierter Vermittler wie credXperts ins Spiel. Wir nehmen Ihnen diese Arbeit ab und machen den Weg zum aufgestockten Kredit nicht nur einfacher, sondern oft auch deutlich erfolgreicher.
Statt dutzender Anfragen stellen Sie bei uns nur einen einzigen, unkomplizierten Antrag. Wir kümmern uns um den Rest.
Marktkenntnis und Effizienz sind Ihr grösster Vorteil
Unser grösster Mehrwert? Wir kennen den Markt in- und auswendig. Dank unseres dichten Partnernetzwerks wissen wir, welche Bank für welches Anliegen die besten Karten hat. Wir kennen die internen Kriterien der Institute und bereiten Ihren Antrag so auf, dass er die grösstmöglichen Erfolgschancen hat. So verhandeln wir Konditionen für Sie, an die Sie als Einzelperson oft gar nicht herankommen würden. Das spart Ihnen nicht nur wertvolle Zeit, sondern vor allem bares Geld.
Unser Prozess ist ganz auf Effizienz getrimmt:
- Eine Anfrage, viele Optionen: Wir prüfen Ihren Antrag vor und leiten ihn gezielt an die passenden Bankpartner weiter.
- Saubere Antragsstellung: Wir sorgen dafür, dass alle Unterlagen komplett und korrekt sind. Das vermeidet nervige Rückfragen und unnötige Verzögerungen.
- Schutz Ihrer Bonität: Statt vieler „harter“ Kreditanfragen, die Ihren ZEK-Score belasten könnten, stellen wir zunächst nur unverbindliche Konditionsanfragen.
Die Zusammenarbeit mit einem Profi erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Zusage ganz erheblich. Unsere Bewilligungsquote von 72 % spricht für sich – ein professionell aufbereiteter und gezielt platzierter Antrag macht oft den entscheidenden Unterschied.
Ein Partner, der Sie von Anfang bis Ende begleitet
Von der ersten unverbindlichen Beratung bis zur Auszahlung des Geldes sind wir an Ihrer Seite. Wir erklären Ihnen verständlich die Unterschiede zwischen den Angeboten, weisen auf mögliche Fallstricke hin und geben Ihnen alle Informationen, die Sie für eine gute Entscheidung brauchen. Unser Service ist digital und schnell, aber immer mit einer persönlichen Note.
Gerade in der Schweiz, wo die Bonitätsprüfungen sehr streng sind, ist ein professioneller Vergleich Gold wert. Bei durchschnittlichen Zinsen um acht Prozent und einer Spanne von bis zu drei Prozentpunkten zwischen den Anbietern liegt hier ein enormes Sparpotenzial. Wir machen diese Angebote für Sie zugänglich.
Dieser Ansatz macht das Vorhaben, einen Kredit aufzustocken, für Sie deutlich entspannter und finanziell vorteilhafter. Lesen Sie auch, woran Sie seriöse Kreditvermittler erkennen und welchen Service Sie erwarten dürfen.
Die häufigsten Fragen zur Kreditaufstockung
Wenn es darum geht, einen bestehenden Kredit zu erhöhen, kommen in der Praxis immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier habe ich die wichtigsten Punkte für Sie zusammengetragen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Wie schnell ist das Geld auf meinem Konto?
Sobald Ihr Antrag durch ist und der neue Vertrag unterschrieben ist, beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen. Diese Frist ist zu Ihrem Schutz da und kann nicht verkürzt werden. Direkt danach überweist die Bank den aufgestockten Betrag.
Realistisch betrachtet bedeutet das: Das Geld sollte innerhalb von 15 bis 20 Tagen auf Ihrem Konto sein. Ein guter Vermittler kann hier indirekt helfen. Wir bei credXperts sorgen dafür, dass alle Unterlagen von Anfang an stimmen, um lästige und zeitfressende Nachfragen der Bank zu vermeiden.
Kann ich meinen Kredit einfach bei einer anderen Bank aufstocken?
Eine direkte Aufstockung geht nur bei Ihrer aktuellen Bank. Diese erhöht einfach den bestehenden Kreditrahmen. Oft ist das aber nicht der beste Weg.
Wenn eine andere Bank deutlich bessere Zinsen anbietet, kommt die Umschuldung mit Aufstockung ins Spiel. Das ist eine clevere Alternative. Sie nehmen bei der neuen, günstigeren Bank einen Kredit auf, der gross genug ist, um den alten Kredit komplett abzulösen und Ihnen den gewünschten Zusatzbetrag auszuzahlen. So profitieren Sie vom besseren Zinssatz für die gesamte Summe.
Unser Tipp aus der Praxis: Vergleichen Sie unbedingt beide Wege. Wir von credXperts rechnen für Sie durch, ob die einfache Aufstockung oder eine komplette Umschuldung für Sie finanziell mehr Sinn ergibt.
Leidet meine Bonität unter einer abgelehnten Anfrage?
Ja, leider schon. Eine offizielle, von einer Bank abgelehnte Kreditanfrage hinterlässt einen negativen Eintrag bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK). Sammeln sich solche Einträge, verschlechtert das Ihren Score und macht es bei der nächsten Anfrage nur noch schwerer.
Genau hier zeigt sich der Vorteil der Zusammenarbeit mit einem Profi. Wir stellen bei den Banken erst einmal nur eine Konditionsanfrage. Das ist quasi eine unverbindliche Prüfung, die Ihren ZEK-Score überhaupt nicht beeinflusst. Erst wenn wir eine Bank mit einem passenden Angebot und einer hohen Zusagechance gefunden haben, wird der offizielle Antrag gestellt. So bleibt Ihre Bonität sauber.
Ist eine Aufstockung trotz Betreibung möglich?
Hier müssen wir ehrlich sein: Mit einer laufenden oder gerade erst abgeschlossenen Betreibung ist eine Aufstockung so gut wie unmöglich. Das Risiko ist den Banken schlicht zu hoch.
Ganz aussichtslos ist die Lage aber nicht immer. Wenn die Betreibung schon eine Weile her ist, alles bezahlt wurde und Ihr ZEK-Eintrag wieder in Ordnung ist, können sich neue Türen öffnen. Wichtig ist, dass Sie seitdem eine stabile finanzielle Situation nachweisen können. In so einem Fall ist eine ehrliche, professionelle Beratung entscheidend, um die Lage realistisch einzuschätzen und die nächsten Schritte zu planen.
Sie sind unsicher, welcher Weg für Sie der beste ist? Das Team der credXperts AG schaut sich Ihre Situation genau an und findet die passende Lösung für Ihre Kreditaufstockung. Starten Sie jetzt Ihre unverbindliche Anfrage auf unserer Webseite.
Wissenswertes zu Krediten
Ob Sie einen Kredit aufnehmen, berechnen oder ablösen möchten – auf dem credXperts-Blog finden Sie regelmässig Wissenswertes zu Krediten.
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